Fälle mit Deutschlandbezug laut ransomware.live in der Kalenderwoche 36/2026 (26. August bis 2. September) betragen sieben, was einen Rückgang um drei Fällen gegenüber der Vorwoche (10 Fällen) bedeutet. Der 30-Tage-Schnitt liegt bei 13,5 Fällen – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vormonat (48 Fällen). Die aktuelle Woche zeigt also eine kurzfristige Beruhigung, aber die Gesamtlast bleibt hoch.
Welche Branchen betroffen sind
Die Branche Professional Services meldet mit zwei Fällen den größten Anstieg dieser Woche, wobei sie sich von null auf zwei neue Fälle erhöht hat. Auch Transportation meldet einen neuen Fall, wodurch diese Branche nun mit einem Fall aktiv ist. Die Branchen Retail & E-Commerce und Technology verzeichnen jeweils einen Rückgang von drei bzw. zwei Fällen auf ein Fall, was eine deutliche Minderung darstellt. Ohne Branchenangabe und Other sind jeweils ein Fall aktiv, was unverändert gegenüber der Vorwoche ist. Die Branchen Education, Healthcare und Manufacturing sind ohne neue Fälle dieser Woche geblieben – insgesamt acht Branchen, die aktuell keine neuen Ransomware-Fälle gemeldet haben. Es gibt insgesamt sechs Branchen, die aktuell mit Fällen betroffen sind.
Welche Gruppen aktiv waren
Sechs Tätergruppen sind in den Daten für Deutschland aktiv: qilin (mit zwei Fällen), akira, BrainCipher, krybit, play und rhysida (jeweils mit einem Fall). Die Gruppen BrainCipher und rhysida tauchten zuletzt nicht in den deutschen Daten auf – das bedeutet jedoch nicht, dass sie neu sind oder ihre Aktivität gestartet haben. Die meisten Gruppen existieren seit Jahren, und diese Daten zeigen lediglich ihre Präsenz in Deutschland an.
Was das für die Praxis heißt
Die aktuelle Zahlenlage verdeutlicht, dass es trotz des Rückgangs in der aktuellen Woche weiterhin eine hohe Anzahl an Ransomware-Fällen gibt. Die 30-Tage-Daten zeigen, dass die Tätergruppen aktiv bleiben und sich weiterhin auf verschiedene Branchen ausweiten. Die Branche Professional Services, die in der letzten Zeit besonders betroffen war, zeigt eine deutliche Zunahme. Auch die Branche Transportation meldet einen neuen Fall – was darauf hindeutet, dass sich Tätergruppen auch in Bereiche vorwagen, die früher nicht als Ziel waren.
Für Unternehmen ist es wichtig, dass sie ihre Maßnahmen an die aktuelle Bedrohungslage anpassen. Ein kritischer Punkt ist, dass sich Tätergruppen weiterhin auf verschiedene Branchen ausweiten. Die Branche Professional Services, die in der letzten Zeit besonders betroffen war, zeigt eine deutliche Zunahme. Auch die Branche Transportation meldet einen neuen Fall – was darauf hindeutet, dass sich Tätergruppen auch in Bereiche vorwagen, die früher nicht als Ziel waren.
Einordnung der Datenlage
Die Zahlen stammen ausschließlich aus dem ransomware.live-Datenbestand, der von den Tätergruppen selbst eingeschickt wird. Es handelt sich also um Selbstauskünfte, die nicht unabhängig geprüft werden. Die Datenlage zeigt eine kurzfristige Beruhigung, aber die Gesamtlast bleibt hoch. Die aktuelle Woche zeigt eine deutliche Minderung, aber der 30-Tage-Schnitt liegt bei 13,5 Fällen – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vormonat (48 Fällen). Die aktuelle Woche zeigt also eine kurzfristige Beruhigung, aber die Gesamtlast bleibt hoch. Die aktuelle Woche zeigt eine deutliche Minderung, aber der 30-Tage-Schnitt liegt bei 13,5 Fällen – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vormonat (48 Fällen).
Branchen im Wochenvergleich
| Branche | Diese Woche | Vorwoche | Differenz |
|---|---|---|---|
| Professional Services | 2 | 0 | +2 |
| Retail & E-Commerce | 1 | 3 | -2 |
| Technology | 1 | 2 | -1 |
| Ohne Branchenangabe | 1 | 1 | 0 |
| Other | 1 | 1 | 0 |
| Transportation | 1 | 0 | +1 |
| Education | 0 | 1 | -1 |
| Healthcare | 0 | 1 | -1 |
| Manufacturing | 0 | 1 | -1 |
Ohne neue Fälle in dieser Woche: Education, Healthcare, Manufacturing, Agriculture and Food Production, Energy & Utilities, Financial Services, Government & Defense, Hospitality.
Datenbasis: 2026-08-26 bis 2026-09-02, Vergleichswoche 2026-08-19 bis 2026-08-26. Quelle: ransomware.live. Die Einträge beruhen auf Selbstauskünften der Tätergruppen auf deren Leak-Seiten. Sie sind nicht unabhängig verifiziert, die Länderzuordnung ist fehleranfällig, und einzelne Fälle können falsch oder veraltet sein. Es werden bewusst keine Unternehmen genannt.